Dienstag, 4. Oktober 2011

Das furchtlose Kaninchen tritt auf.

I think loving someone despite what people think, is  
fearless.




Ich bin ein furchtloses, paranoides Kaninchen.
Ich bin ängstlich.
Ich bin mutig.

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Ich bin das furchtlose, paranoide Kaninchen.
Ich schaffe alles, wenn ich mich traue...













...und an Einhörner glaube :D


Ich bin mal eben meine Kreativität finden...
Ich hoffe, meine Gedankenfetzen reichen aus ;)


Songtext des Blogposts:
"She lives in a fairytale, somewhere too far for us to find." - Paramore "Brick by boring Brick"

Montag, 26. September 2011

Sollen wir gemeinsam albern sein?

(:



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Und dann irgendwann meldet sich die Furchtlose wieder.

Freitag, 2. September 2011

Kleinigkeiten.

Ich bin schon ziemlich glücklich, was?


Besonders, wenn ich auf so schöne Tage wie die letzten zurückblicken kann.

Gestern in der theoretischen Kunst über Beziehungen gequatscht,
eine Freistunde mit Lesen und nervösem Zittern verbracht,
weniger als 1000 mal abgewürgt,
keine Schokolade von meinem vertrauenswürdigen Fahrschullehrer bekommen,
meine große Liebe zu Faust und vor allem Mephistopheles stärken können ♥.
Naja, Schule heute war jetzt auch nicht wirklich extraordinär.
Mit Kleister rumgematscht,
eine Milchpackung zerschnitten,
etwas über Mülltrennung gelernt,
eine Pinata mit verschiedenen Süßigkeiten erfunden,
die härteste Strafe für das Verwechseln von Dienstag und Freitag bekommen (nämlich Flammkuchen mit Speck, welche ich ja wegen meines Vegetarismus nicht essen durfte *schnief*),
in Informatik als "Loser" bezeichnet worden,
in Theater eine "Murmelwand" erzeugt,
vor lauter Paranoia die Mitmenschen nicht mehr wahrgenommen,
um die zehn mal in einem Kreiverkehr angewürgt,
Lob von meinem Fahrschullehrer bekommen und danach eine mit einem Zettel verpasst bekommen,
einer Freundin beim dreifachen Scheitern in einer 200m langen Straße zugeguckt,
melancholisch an das Ende der praktischen Fahrstunden mit meinem Lieblings-Fahrschullehrer gedacht
und last but not least:
meine große Liebe zu der Sängerin Holly Brooks aka Skylar Grey gefunden,.


Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich nun zwei weitere große Liebschaften in mein Leben eintreten lassen.

Goethes Kind, sein Lebenswerk: Faust.
Ich schmelze. Schon bei der Zueignung bin ich geschmolzen. Goethe hat mit diesem Werk gute und auch schlechte Zeiten durchgemacht, Zeiten der Euphorie und der Melancholie; Schreibblockaden von mehreren Jahren, den Wahn, die sich verändernden Personen dieses Stückes, seines Stückes, diesmal festzuhalten und dem neuen, unbekannten Publikum zu präsentieren, die Reaktionen abwartend und bangend um ihre Reaktionen.
"Was ich besitze, seh' ich wie im Weiten,
Und was verschwand, wird mir zu Wirklichkeiten."
Auch das Vorspiel auf dem Theater hat einen tieferen Sinn. Die ganzen verschiedenen Ziele, die die Menschen für ihr Stück anstreben.

"Sucht nur die Menschen zu verwirren,
Sie zu befriedigen wird schwer - - "


"Wer sichert den Olymp? vereinet Götter?
Des Menschen Kraft, im Dichter offenbart."


"In bunten Bildern wenig Klarheit,
Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit."

Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich so sehr auf den guten alten Faust stehen werde, oder wohl eher auf den Teufel Mephistopheles, auch Mephisto genannt.

Die zweite große Liebe stellt Holly Brooks dar, alias Skylar Grey.
Angefangen durch ihren Einsatz in "Coming Home". Ihre Stimme ist einfach so bezaubernd und man erkennt sie überall wieder. Auch wenn ich dieses Lied nicht besonders toll finde, aber ihr Part ist himmlisch :3 Ebenso hat sie in "I need a Doctor" mitgesungen. Alles Lieder, die ich trotz ihres HipHop-Gehalts wegen ihrer Parts liebe. Und durch "Invisible" ist es vorbei, einfach nur voller Liebe zu dieser wundervollen Sängerin. Sie verdient viel mehr Aufmerksamkeit, viel viel mehr!
Als Holly Brooks habe ich sie in "Ordinary Tune" entdeckt, ihre etwas ruhigeren, super gefühlvollen Songs, welche jedoch nicht in die schnulzige Tiefe rutschen und dort dann vor sich hin flennt um eine vergangene Liebe, die auf Lügen ihrerseits basiert hat (Nooin, ich denke doch nihicht an Rihannas "Unfaithful"... pfui! >__<).


Vielen Dank, dass ihr mir alle diese Kleinigkeiten meines Lebens gebt :)


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Songtext des Blogposts:
"The poet's disgrace, no words to rhyme with your face. I study the lines then I trace them back to Earth. I could never listen to the ordinary tunes. You are something else. You are something else." - Holly Brooks "Ordinary Tune"

Donnerstag, 1. September 2011

"Von Sonn' und Welten weiß ich nichts zu sagen,
Ich sehe nur, wie sich die Menschen plagen.
Der kleine Gott der Welt bleibt stets von gleichem Schlag,
Und ist so wunderlich als wie am ersten Tag.
Ein wenig besser würd' er leben,
Hättest du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben,
Er nennt's Vernunft und braucht's allein,
Nur tierischer als jedes Tier zu sein."

-Mephistopheles







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Dienstag, 23. August 2011

Bittersüße Welt.

Es gibt Höhen.
Es gibt Tiefen.
Es gibt Glücklichsein.
Es gibt Traurigsein.
Es gibt Liebe.
Es gibt Hass.


Da meldet sich die Furchtlose nach einer halben Ewigkeit wieder mit einem Alles-von-der-Seele-schreib-Post :)


Ist euch eigentlich schonmal aufgefallen, wie bitter und süß zugleich dieses Leben schmecken kann?

In einem Moment fühlt man sich unbeschwert und leicht, lachend unter dem Sternenhimmel tanzen und am Morgen der Sonne danken, dass sie doch jeden Morgen aufgeht und ihre Energie in unseren Körperzellen veteilt und dort Vitamin D erzeugt. Jede Zelle meines Körpers ist glücklich.... 

Und dann gibt es widerum Momente, die so bitter schmecken, so unheimlich bitter, dass man einfach nichtmehr diese traurige Schwere ertragen will und kann, alles sich um einen dreht und man kurz vor der Ohnmacht steht und sich fragt, wie es so weit kommen konnte. Hinlegen ist da nicht, aufstehen ist dann unmöglich.

Hervorgerufen werden diese manisch-depressiven Züge von banalen Dingen, von schwerwiegenden Dingen. Ohne Grund und doch mit einem so tiefreichenden Grund wie es ihn tiefer nicht geben kann. 
Ist schon leicht verwirrend, wenn der Tag zu süß verlaufen ist und am Abend die Luft draußen ist, man den Tränen nahe ist, nicht weiß, wo einem der Kopf steht, nur weg will, weit weit weit weit weg, wenn es möglich ist. Seinen Kopf daheim lassen und am besten seine Personalität, von der man den Tag über die Schnauze voll hat. Am besten eine geliebte Person irgendwo hin mitnehmen, sich auf einen Berg setzen, nachdenken, ein Suizid-Schaf im Hintergrund blöken hören und lachen, aber auch über alles sprechen, die Sonne im Rücken untergehen spüren, die Lichter der Stadt betrachten, ihr Glänzen wahrnehmen und sich fragen, wieso der Tag in seiner Mitte so bitter war. Die leichte Süße des Abends und ersterbenden Tages rettet einem manchmal doch das Leben :)

Jedoch sind diese Momente nicht von langer Dauer, was tut man also, um sein restliches Leben wieder in die richtige Richtung zu lenken, weg von der schlechten Laune, von dem Selbsthass?

Neu anfangen und den verwirrend bittersüßen Geschmack wegspülen. Ein neutraler bis leicht süßlicher Geschmack wäre nett, keine ekelhafte, klebrige Süße, keine anwidernde, erstickende Bitterkeit. 

Aber wie fängt man neu an?
Sein Zimmer umgestalten? Check.
Alles von oben bis unten putzen? Check. 
Ein Hobby, wie das Theater, ausleben? Check.
Seinen Schwerpunkt verlegen, wie die Schule? Check.
Mit geliebten Menschen mehr Zeit verbringen? In Bearbeitung.

Das frage ich mich manchmal aber schon:
Wieso bekomme ich auf einmal so Schübe von Abneigungen gegen mich selbst?
Ich habe mich immer selbst als liebenswürdig angesehen, aber manchmal geht mir meine eigene, ständig gut gelaunte Seite auf den Keks, aber abstellen geht nicht, ich bin schon zu lange dieser Teil oder bin einfach wirklich so unaustehlich gut gelaunt und dabei verletzend den Personen gegenüber, die mir am meisten bedeuten.
Ich mache sowas wirklich nicht extra. Ich verletze niemanden aus Spaß, sondern einfach weil ich es nicht merke, bis ich in die verletzten Augen schaue und merke: "Was du eben gesagt bzw. gemacht hast, tat weh... Verdammt." Naja, zu spät, eine Wunde wurde reingehauen, jetzt kommt das schwere Heilen an die Reihe. Sich entschuldigen ist ja nicht immer ausreichend, die vier Worte: "Es tut mir leid." sind nicht wirklich tiefreichend... Jedes Mal eine neue Herausforderung, die mich schlaucht, aber es muss sein, diese Menschen will und kann ich doch nicht verlieren durch eine unbedachte Tat o.O 

Ich kann ein schlechter Mensch sein.

Also jetzt bin ich erstmal froh, dass diese bittere Emo.Zeit zumindest für den Moment vorbei ist und die gute, alte Sonne seit den Sommerferien wieder rausschaut :) Diese Zeit muss genutzt werden, nicht um im (endlich) neuen Zimmer verbracht zu werden (danke, Mama und Papa und Oma und Opa und Brüderchen, ihr seid wundervoll!), sondern raus zu gehen, Eis essen, Freunde treffen...

Also raus mit euch, Freunde des Tages ^^


Songtext des Blogposts: 
"A million little pieces we've broken into, a million little pieces I've stolen from you. Search and destroy, search and destroy..." - Thirty Seconds To Mars "Search and Destroy"